Wer in Deutschland ein klassisches italienisches Möbel kauft, hat selten eine Vorstellung davon, wo es herkommt. Bei uns ist das kein Geheimnis: Der größte Teil unseres Sortiments entsteht in und um Bovolone, eine knappe Autostunde südöstlich von Verona, mitten in der venezianischen Tiefebene.
Ein Ort, der vom Möbelbau lebt
Bovolone ist keine Industriestadt mit einer großen Fabrik, sondern eine Landschaft aus kleinen Betrieben. Schreinereien, Schnitzer, Vergolder, Polsterer und Oberflächenspezialisten arbeiten dort seit Generationen nebeneinander und füreinander. Ein Schrank wandert im Lauf seiner Entstehung durch mehrere Hände, und jede davon macht genau das, was sie am besten kann.
Erst die Bestellung, dann das Möbel
Das ist der wichtigste Unterschied zum Möbelhaus um die Ecke: Bei uns steht nichts im Lager. Jedes Stück wird nach Ihrer Bestellung gebaut. Das klingt zunächst nach einem Nachteil, denn Sie warten üblicherweise acht bis zwölf Wochen. Der Vorteil zeigt sich beim Aufstellen: Sie bekommen kein Serienmöbel aus einer Charge, sondern ein Stück, das für Sie entstanden ist.
Deshalb sind bei den meisten Modellen auch Abweichungen möglich. Andere Maße, ein anderer Holzton, ein eigener Bezugsstoff. Fragen Sie einfach an, wir holen den Preis direkt in der Werkstatt ein.
Massivholz, kein Dekorbild
Verarbeitet wird Massivholz, häufig Nussbaum, Kirsche und Esche, dazu furnierte und intarsierte Flächen. Die Oberfläche entsteht in mehreren Durchgängen: schleifen, beizen, polieren. Auf Wunsch lackiert, in einzelnen Kollektionen auch mit Blattgold. Wie eine solche Fläche entsteht, lesen Sie im Beitrag über Intarsien.
Mehr über die Manufaktur · Zu den Vitrinen und Anrichten
Weiterlesen: Konsole im Entree: Tiefe, Höhe und was darüber hängt, Kommode oder Anrichte: was wohin gehört, Ein Möbel als Erbstück: worauf es langfristig ankommt, Barockmöbel erkennen: Formen, Maße und die richtige Wand, Massivholz richtig pflegen